• Zweiter DAB+-Bundesmux: Göpel zieht vor Gericht
    Die Digital Audio Broadcasting Plattform DABP GmbH um den Leipziger Investor und frĂŒheren Rennfahrer Steffen Göpel ficht die Entscheidung der Landesmedienanstalten beim zweiten nationalen DAB+-Multiplex zugunsten der Antenne Deutschland GmbH & Co. KG an. Göpel ist Initiator des zweiten Bundesmux, die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Medienanstalten hatte allerdings zugunsten des konkurrierenden Konsortiums Antenne Deutschland der Veranstalter Absolut Digital und Media Broadcast gestimmt. Und das, obwohl die Kommission fĂŒr Zulassung und Aufsicht (ZAK) zuvor Göpels Unternehmen mit Mehrheit vorgeschlagen hatte. Am 22. Juni stieß die DABP ein Eilverfahren beim Verwaltungsgericht Leipzig an (Aktenzeichen 1 L 538/17). Per Einstweiliger VerfĂŒgung soll den Medienanstalten untersagt werden, einen positiven Bescheid an Antenne Deutschland auszustellen.

    Wie der Branchendienst text intern ergĂ€nzt, moniere das unterlegene Unternehmen, dass Absolut Digital und Media Broadcast ihren Antrag nach Fristende noch nachgebessert hĂ€tten, was angeblich unzulĂ€ssig sei. Sollte das Gericht dieser Auffassung folgen, mĂŒssten die AntrĂ€ge möglicherweise nochmals neu bewertet oder das Verfahren ganz neu aufgerollt werden. Das wĂŒrde einen Sendestart des zweiten Bundesmuxes um Monate, wenn nicht sogar Jahre, verzögern.

    Auch der andere unterlegene Veranstalter, Radi/o Digital, prĂŒft ein juristisches Vorgehen gegen die Entscheidung zugunsten Antenne Deutschland. Die MĂŒnchner werfen laut "text intern" zudem der Media Broadcast vor, eine frĂŒhere AbsichtserklĂ€rung zur Zusammenarbeit nicht eingehalten zu haben.


    Mon, 17. Jul 2017




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