• Klassik Radio gibt 15 weitere UKW-Frequenzen zurück und steigt ins Streaminggeschäft ein - DAB+ ein voller Erfolg
    Klassik Radio plant - abgesehen von Großstädten - den fast vollständigen Rückzug vom analogen UKW-Band. Das kündigte Geschäftsführer Ulrich Kubak in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) an. Grund ist, dass sich die Investitionen ins Digitalradio DAB+ für den Sender gelohnt hätten. Kubak: "Unsere Hörer haben überall dort auf DAB+ umgestellt, wo wir UKW-Frequenzen zurückgegeben haben. In diesen Regionen haben wir nicht an Reichweiten verloren". Klassik Radio ist bundesweit via DAB+ über Antenne zu hören. Digitalradios mit DAB+ gibt es bereits ab 25 Euro im Handel.

    In den kommenden Wochen will Klassik Radio 15 UKW-Frequenzen in Schleswig-Holstein und Hessen an die Landesmedienanstalten zurück geben. Damit bleibt der Sender weitgehend nur noch in Großstädten analog empfangbar. Alleine durch den Rückzug dieser UKW-Kanäle könne Klassik Radio eine Million Euro an Verbreitungskosten sparen, die man verwenden möchte, um die Digitalisierung des Unternehmens konsequent voranzutreiben.

    So kündigte Klassik Radio - als erstes deutschen Privatradio - den Einstieg ins Musikstreaminggeschäft an. Der Sender plant eine Art Spotify für klassische Musik. Ab November stehen Abonnenten des neuen Musikdienstes 40 Millionen Musikstücke bereit - aus Klassik, Oper, Filmmusik und Lounge. Klassik Radio Select soll 5,99 Euro pro Monat kosten und im Vergleich zu den großen Wettbewerbern redaktionell betreut werden. www.klassikradio.de


    Fri, 20. Oct 2017




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