• BR-Hörfunkdirektor: DAB+ keine Übergangstechnologie, sondern langfristiger Hauptverbreitungsweg für Radio
    Martin Wagner, Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks, sieht den digital-terrestrischen Höärfunk DAB+ nicht als eine Übergangstechnologie zum Internet: "Wir sind davon überzeugt, dass DAB+ eben keine Übergangstechnologie ist, dass IP, also die Verbreitung von Radioprogrammen über das Internet, nicht der einzige Weg in die Zukunft ist, auch deswegen, weil es für uns als Betreiber dann extrem teuer wird", so Wagner im Branchendienst "Digitalmagazin Plus". "Wir hätten dann andere Plattformen, über die unsere Inhalte verbreitet würden und die möglicherweise unsere Programme zerstückeln würden. Wir wären also nicht mehr Herr des eigenen Übertragungsweges. Dazu kommt: Der Nutzer müsste am Schluss möglicherweise auch noch für die Daten extra bezahlen. Wir möchten also einen eigenen Übertragungsweg haben, der für alle frei empfangbar ist", so Wagner weiter. Er spricht sich für einen geordneten Ausstieg aus der analogen UKW-Technologie aus: „Noch zehn Jahre plus für UKW, dann sollte es gut sein". www.br.de


    Tue, 28. Nov 2017




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